Klingonen
Aus Deutsche Sternenflotte - Das Startrek Rollenspiel
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Das Volk
Klingonen sind Humanoide, die in ihrer Größe etwa den Menschen entsprechen. Typische äußerliche Merkmale sind Wülste auf der Stirn. Viele Klingonen besitzen eine dunkle Hautfarbe und tragen meist ihr Haar sehr lang. Die wichtigsten Organe sind bei dieser Species doppelt vorhanden, wie z. B. Herz, Leber, Lunge. Ihr Körper ist dadurch viel robuster, widerstandsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen. Dies ist vor allem im Hinblick auf die häufig auftretenden Kämpfe und Messerstechereien notwendig, die viele Klingonen nur deshalb überleben, dass das zweite Organ aktiv wird, sobald ein anderes durch Verletzung ausfällt. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Klingonen liegt bei ca. 80 bis 85 Jahren.
Die Sprache
Die Sprache der Klingonen ist knapp und militaristisch. Ihre Regeln sind oft widersprüchlich und werden manchmal gar nicht beachtet.
Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Aspekte der klingonischen Sprache.
Dialekte:
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher klingonischer Dialekte. "Offiziell" ist jedoch immer der vom aktuellen Imperator gesprochene ausschlaggebend. Das ist derzeit der Dialekt von Kahless der Unvergessliche, der klingonische Zeremonienimperator, spricht. Wer den aktuellen Dialekt nicht beherrscht, gilt als dumm oder subversiv. Deshalb versuchen sich die meisten Klingonen mehrere verschiedene Dialekte anzueignen.
Grammatik:
Die klingonische Sprache besteht aus nur drei Komponenten: Substantive, Verben und alles andere. Es gibt auch nur drei Arten von Wörtern: Substantive, Verben und "Chuvmey", was wörtlich übersetzt "Überbleibsel" bedeutet. Die übliche klingonische Satzstruktur ist: Objekt, Verb und Subjekt. Wo wir sagen "Ich sehe dich", heißt es im Klingonischen: "Dich sehe ich". Achtung: Wenn man aus dem Klingonischen übersetzt ohne diesen besonderen Syntax zu beachten, so kann man erhebliche Gefahren für sich heraufbeschwören. Die klingonische Sprache hat kein Tempus (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). Derartige Informationen werden vom Kontext der verwendeten Worte übermittelt.
Kurzform:
Es gibt auch eine Kurzform des Klingonischen, die man vor allem beim Militär benutzt. Unter Umständen lassen Klingonen Vorsilben weg. So wird aus dem vollen Befehl "chuyDah yllaQ!" ("Manövrierdüsen zünden!") ein abgekürztes "chuyDah!" ("Manövrierdüsen"). Auf Vorsilben verzichtet man auch, wenn Anspannung herrscht. Aus dem vollen Satz "qama'pu vljonta'vlneH" ("Ich wollte Gefangene machen!") wird in der Kurzform "qama'pu jonta' neH" (wörtlich: "Wollte Gefangene!").
Föderationsstandard:
Außerhalb des Imperiums sprechen die meisten Klingonen Föderationsstandard. Man benutzt diese Sprache auch auf klingonischen Welten: Gebildete Klingonen können auf Föderationsstandard selbst über heikle Angelegenheiten offen reden, denn Bedienstete und einfache Soldaten beherrschen die Sprache nicht. Substantive und Verben Substantive können bis zu fünf Nachsilbenarten folgen, aber ihnen geht nie eine Vorsilbe voraus. Verben können Vorsilben und bis zu neun Nachsilbenarten haben. Die meisten Nachsilben beginnen mit einem Konsonanten. Eine Ausnahme ist "oy". Fügt man diese Nachsilbe einem Wort hinzu, so wird ein Kosewort daraus. Die klingonische Aussprache kann man nur durch direkte Kontakte mit den Klingonen lernen. Sehr direkt Die klingonische Sprache kennt keine Höflichkeitsfloskeln. Klingonen sind sehr direkt und beginnen ein Gespräch, indem die sofort zur Sache kommen. So sagen sie nicht "Hallo", sondern fragen gleich: "Was willst Du?". Das Fluchen erfreut sich bei den Klingonen großer Beliebtheit. Sie brauchen einem beliebigen Satz nur ein "jay" hinzuzufügen um ihn in eine Schmähung zu verwandeln. So lässt sich "qaStaH nuQ jay" beispielsweise mit "Was passiert, zum Teufel?" übersetzen.
Die Religion
Die Klingonen verehren heute keine Gottheiten mehr, auch wenn es in der Mythologie und dem Hochzeitsritual erwähnt wird, dass die Götter einst regierten, so glaubt man heute die Götter seien tot.
Sie glaubten an die Rückkehr von Kahless Dem Unvergessenen, der den Tyrannen Moloch mit einem eigens geschmiedeten Schwert (heute bekannt als Bath´let - Schwert der Ehre) tötete und dem Volk damit zu Ruhm und Ehre verhalf.
Viele Lieder und religiöse Texte handeln von dieser Rückkehr die im Jahre 2369 Wirklichkeit wurde, als die Mönche im Kloster auf Boreth einen Klon von Kahless aus Blutspuren, die an einem Dolch vorhanden waren, erschufen.
Man ernannte den Klon von Kahless zum religiösen Führer des Volkes. Vor dem Erscheinen des geklonten Kahless, kannte man im klingonischen Imperium keine religiösen Führer/Führerinnen.
Das Kloster auf Boreth ist der heiligste Ort der Klingonen. Die Mönche dort nennen sich selbst die Wächter. Das Kloster steht auch Besuchern offen, die sich oft dort einfinden, um in einer Vision Kahless zu begegnen und seine Weisheiten zu erfahren.
Einige Klöster unterhalten auch Schulen, in dem klingonische Kinder unterrichtet werden.
Die meisten Klingonen gehen davon aus, nach ihrem Tod entweder ins Sto´vo´kor einzuziehen oder nach Gre´thor verbannt zu werden. Je ruhmreicher und ehrenhafter man gelebt hatte und auch gestorben war, um so eher war die Wahrscheinlichkeit als Held/Heldin ins Sto´vo´kor einzuziehen, um mit anderen ruhmreichen Klingonen ewige Freude und viele ruhmreiche Kämpfe zu erleben.
Gre´thor ist vergleichbar mit der aus der terranischen Mythologie bekannten Hölle. Unehrenhaft gestorbene Klingonen werden vom Fährmann Kor'tha in einer Barke nach Gre´thor gebracht, der bis in alle Ewigkeit dazu verdammt ist, die Seelen der unehrenhaften Klingonen dorthin zu bringen, weil er die Götter die ihn schufen, getötet hatte.
Die klingonische Religion kennt keine feste Heilige Schrift. Es gibt jedoch viele Mythen und Legenden die in heiligen Texten Über die Schöpfung (Qui´Tu) und das Leben und Wirken von Kahless berichten. Diese Schriften werden von den Klingonen als heilig verehrt.
Einer der bekanntesten Text ist der Klingonische Schöpfungsmythos, der im Hochzeitsritual zur Anwendung kommt:
Mit Feuer und Stahl schmiedeten die Götter das klingonische Herz. Es schlug so heftig, sein Klang war so laut, dass die Götter aufschrieen: "An diesem Tag haben wir es erschaffen, das stärkste Herz aller Himmel. Keiner kann sich davor stellen, ohne vor seiner Kraft zu erzittern." Aber dann wurde das klingonische Herz schwächer, sein gleichmäßiger Rhythmus ging verloren und die Götter sagten: "Wieso bist du so schwach geworden? Wir haben dich zu stärksten Herzen der gesamten Schöpfung gemacht." Und das Herz sagt: "Ich bin allein." Und die Götter wussten, dass sie sich geirrt hatten und sie kehrten zurück in ihre Schmiede und schufen ein weiteres Herz. Aber das zweite Herz schlug stärker als das erste. Und das erste war eifersüchtig auf seine Kraft. Glücklicherweise wurde das zweite Herz durch Weisheit gemäßigt. "Uns kann nichts aufhalten, wenn wir uns zusammen tun." Und als die zwei Herzen gemeinsam zu schlagen begannen, da erfüllten sie den Himmel mit einem furchtbaren Klang. Und es verspürten die Götter das erste Mal Angst. Sie versuchten zu fliehen, aber es war zu spät. Die klingonischen Herzen zerstörten die Götter, die sie erschaffen hatten und verwandelten die Himmel in Asche. Bis zum heutigen Tag kann sich keiner dem Schlag von zwei klingonischen Herzen widersetzten.
Der Heimatplanet
Die Heimatwelt der Klingonen nennt sich Quo'no´s , ein gründlich schimmernder Planet und liegt im Beta-Quadrant. Auf Quo'no'S gibt es eine große Landmasse und einen riesigen Ozean. Quo'no'S ist ein Klasse M Planet mit der Registriernummer 5. Er besitzt einen orangefarbenen Doppelstern als Sonne und seine Oberfläche besteht zu 85% aus Silikat und zu 15% aus Wasser. Die Atmosphäre ist eine typische Sauerstoff / Kohlenstoff-Atmosphäre. Das Klima ist sehr heiß und vor allem trocken. Die starke Neigung der Rotationsachse sorgt für sehr starke Temperaturveränderungen.
Kultur, Rituale
Die klingonische Kultur ist geprägt von Ritualen, die bereits im Jugendalter beginnen und sich durch das ganze Leben ziehen.
Klingonen sind Krieger und leben und sterben für den Kampf. Ehre spielt für sie eine sehr große Rolle. Es gilt als feige und unehrenhaft seinem Gegner beim Kampf Mann gegen Mann, nicht ins Gesicht zu sehen, wenn man ihn tötet.
Im Alter von 13 Jahren durchlaufen alle Klingonen den Ritus des Aufsteigens, um als Krieger anerkannt zu werden. Dabei werden u. a. die Kampftechniken und das Wissen Über Kahless geprüft. Zu Beginn dieses Rituals Überreicht man dem Anwärter seinen ersten rituellen Dolch. Nach 10 Jahren ist es Üblich einen Folgeritus durchzuführen, zu dem u. a. das Aushalten von Schmerzen gehört (durch Schmerzstöcke).
Erlebt ein junger Krieger zum ersten Mal, dass sein eigenes Blut im Kampf vergossen wurde, begeht man dem zu Ehren ein Ritual mit dem Namen Kat ´lath.
Junge Klingoninnen, die ins heiratsfähige Alter kommen, erhalten von ihrer Mutter in einer Zeremonie das Jinaq Überreicht. Dies ist ein Halsband aus dem Familienbesitz und das Zeichen, dass sich die junge Frau einen Mann nehmen kann.
Auch beginnen junge Klingonen bereits damit auf Visionssuche zu gehen. Dies zieht sich ebenfalls durch das ganze Leben. Diese Visionssuche auch MajQa genannt, werden hauptsächlich in den Lavahöhlen von No´Mat durchgeführt.
Man vermutet, dass diese Halluzinationen, die viele Klingonen dort erfahren, durch die große Hitze, die dort vorherrscht ausgelöst werden.
Als besonders wichtig gelten dabei Visionen, in denen man Kahless oder dem eigenen Vater begegnet. Oft gehen Klingonen auch im Kloster auf Boreth auf Visionssuche.
Der Ehe und vor allem der Familie wird in der klingonischen Kultur ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Verschiedene Rituale wie die Hochzeitszeremonie, die schon im Vorfeld diverse Prüfungen der Braut durch die angehende Schwiegermutter bzw. Herrin des Hauses, in das die Braut einheiratet, nach sich zieht, zeigen wie umfangreich das rituelle Leben auf Quo´no´S ist bzw. in der klingonischen Kultur ist.
Auch der Bräutigam unterzieht sich einigen Prüfungen. Unter anderem beschreitet er mit ausgewählten Freunden den Pfad der Klarheit, auch Kal'Hyah genannt.
Das eigentliche Hochzeitsritual ist unter Religion mit dem traditionellen Hochzeitsspruch bereits belegt.
Eine klingonische Ehe kann geschieden werden. Dazu muss einer der beiden Ehepartner im Beisein von mindestens einem Zeugen, seinem Partner ins Gesicht schlagen und eine Trennungsformel aussprechen.
Das R'uustai ist ein Ritual, das aus zwei Klingonen Brüder/Schwestern macht und kann u. a. dann durchgeführt werden, wenn ein Kind seine Eltern verloren hat. Es kommt auch vor, dass ein erwachsener Klingone durch dieses Ritual in eine Familie aufgenommen wird. Sei es als Ehrenbezeugung oder aufgrund anderer Motive.
Klingonen, die meist als Krieger ihrem Volk dienen, möchten in einem ehrenhaften Kampf sterben. Anwesende Krieger stoßen dann den Todesschrei aus, um anzukündigen, dass ein ehrenhafter Klingone auf dem Weg nach Sto´vo´kor ist. Je nach Situation kann auch eine Totenwache durchgeführt werden, das A´quo. Sie soll dafür sorgen, dass die Seele des Verstorbenen unbeschadet nach Sto´vo´kor gelangen kann. Besondere Bestattungsrituale gibt es nicht, da nach dem Glauben der Klingonen, nach dem Einzug der Seele ins Sto´vo´kor, der Körper nur noch eine wertlose Hülle ist, auf die man keine Rücksicht nehmen muss.
In manchen Fällen wird das so genannte Sonchi-Ritual durchgeführt. Dabei wird mit Schmerzstöcken der Tod einer Person festgestellt bzw. bewiesen.
Wird ein Krieger so schwer verletzt, dass er nicht mehr ehrenvoll sterben kann, so wird er sich, so fern möglich auf das Hegh'bat berufen. Diese rituelle Form des Selbstmordes wird dadurch ermöglicht, wenn der Älteste Sohn oder ein guter Freund das Messer bringt und behilflich ist, einen ehrenvollen Tod zu ermöglichen und danach das Messer aus dem Leichnam zieht.
Eine besondere Teezeremonie, die bei verschiedensten Anlässen von Klingonen praktiziert wird, erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens. Dabei nimmt man einen Tee zu sich, der im Grunde giftig und schädlich für den Körper ist.
Das Verhalten
Klingonisches Ehrgefühl:
Das klingonische Ehrempfinden ist für die meisten anderen Rassen oft nicht nachvollziehbar. Dies liegt unter anderem daran, dass der Ehrbegriff im Klingonischen nicht eindeutig eingrenzbar ist. Außerdem unterliegt der Weg des Kriegers der persönlichen Interpretation eines jeden Klingonen und dementsprechend vielfältig ist die Auslegung dessen. Es soll hier nun auch nicht versucht werden die klingonische Ehre zu definieren, es soll lediglich erklärt werden wie weit reichend sie das klingonische Verhalten beeinflusst.
Ein Klingone bekommen bereits von Kindesbeinen an von seinen Eltern eingebläut, was es heißt ein Klingone zu sein und wie man sich dementsprechend verhalten soll. Ein gebührliches Verhalten an den Tag zu legen heißt für Klingonen nicht höflich zu sein oder das zu tun, was andere Völker unter Etikette verstehen. Stolz, Tradition und ein für Nicht-Klingonen seltsam erscheinender Ehrenkodex - im Alltag und besonders während eines Kampfes - dominieren das Leben dieser Rasse. Von einem Klingonen wird verlangt ehrenvoll zu leben - und vor allem zu sterben.
Dieses Leben und Sterben wird auch als der Weg des Kriegers bezeichnet. Es ist eine Philosophie, die besagt, dass Klingonen sich jederzeit und Überall ständig Prüfungen gegenübersehen, die es erfolgreich zu meistern gilt. Je mehr dieser Herausforderungen ein Klingone im Laufe seines Lebens bewältigt, umso höher steigt sein Ansehen in der Gesellschaft und umso mehr politischen Einfluss gewinnt er. Dieses Streben nach Ehre dient aber nicht nur dem Zweck persönlicher Bereicherung, viel mehr steht die Familie und das Haus, dem man angehört, im Vordergrund. Jeder ist sich seiner Verantwortung gegenüber dem Clan bewusst, da Taten nicht nur ihm persönlich, sondern der Gemeinschaft zugeschrieben werden. Daher versucht jeder ein würdiger Vertreter der Familie und des ganzen klingonischen Reiches zu sein.
Da das ganze Leben als Prüfung und Wettkampf angesehen wird, gibt es für einen Klingonen auch nichts Schlimmeres als zu verlieren. Lieber stirbt ein Klingone als eine Niederlage hinzunehmen. Es ist unmöglich für einen Klingonen sich zu ergeben. Er würde damit seine gesamte Ehre verlieren und Schande auf seine Familie laden. Der Tod wird der Kapitulation grundsätzlich vorgezogen, selbst wenn der Gegner Übermächtig ist und man keine reelle Chance zu gewinnen hat. Dies ist auch ein Grund, warum Klingonen, auch wenn sie in der schlechteren Position sind, immer auf Konfrontationskurs gehen. Dies gilt sowohl im Nahkampf als auch bei Raumschlachten. Steht man sich in einer kritischen oder unklaren Situation gegenüber, sollte man immer auf einen Angriff vorbereitet sein.
Ein häufiger Irrglaube in der Galaxis ist, dass Klingonen dieses Verhalten nur im Kampf zeigen. Aufgrund des rauen Umgangstons und der teilweise sehr blutigen Rituale gelten die Klingonen weiterhin oft als barbarisch. Es wird jedoch vergessen, dass für einen Klingonen nicht nur der Krieg eine Prüfung ist, sondern auch das alltägliche Leben. Sei es bei der Diskussion Über ein strittiges Thema bei einem Krug Blutwein oder der Wettstreit um eine Gefährtin. In allen Bereichen muss sich der Klingone beweisen und sich seiner würdig erweisen. Während jedoch im Streit mit einem Nicht-Klingonen alles durch ein "thlInganbe'" (Du bist kein Klingone!) sehr schnell beendet werden kann, ist dies bei einem Wortwechsel zwischen Klingonen nicht möglich. Ohne wirklich Überzeugende Argumente wird sich kein Klingone je Überzeugen lassen, solange er keinen wahren Vorteil an der neuen Position sieht. Deshalb erscheinen sie bei Diskussionen meistens stur und eigensinnig. Im Notfall wird er seine eigene Meinung eher mit der Waffe verteidigen als von ihr abzuweichen. Deshalb enden Dispute, bei denen keine Seite nachgeben will, erfahrungsgemäß mit gezückter Klinge. Ãhnlich einem Duell, wie es früher auf der Erde und vielen anderen Planeten Üblich war, gibt es ungeschriebene Gesetze, an die sich beide Seiten halten. In der Regel werden keine Schusswaffen, sondern Nahkampfwaffen wie das Bat´leth oder das Mek´leth verwendet. Überhaupt wird nirgends im Universum so oft zur Waffe gegriffen um einen Streit zu beenden als im klingonischen Imperium. Aus diesem Grund trainiert sich der Klingone auch Zeit seines Lebens an diesen und Ähnlichen Waffen.
Aber genauso kritisch wie die Argumente anderer in Augenschein genommen werden, geht ein Klingone auch mit Befehlen von Ranghöheren um. Wenn ihm der Grund eines Auftrags nicht vernünftig, oder gar feige und ehrlos erscheint, wird sich jeder Klingone weigern ihn auszuführen. Es ist Sitte, dass der Rangniedrigere auf der Stelle versuchen wird den Ranghöheren zu ermorden und selbst das Kommando zu Übernehmen. Dies ist sogar direkt im Laufe einer Schlacht möglich.
Ist man in eine klingonische Gemeinschaft fest integriert, kann man sich ihrer Loyalität absolut sicher sein, solange man selbst kein Zeichen von Schwäche zeigt. Überhaupt ist der Gemeinschaftssinn so groß, dass es Gang und Gäbe ist, sollte ein Mitglied der Familie ermordet werden, die anderen auf Blutrache sinnen werden. Auch seinem Meister gegenüber zeigt der Klingone in dieser Hinsicht tiefste Solidarität. Nichts ist schlimmer für einen Krieger, wenn sein Führer sterben sollte, er selbst aber einen Kampf Überleben würde. Er würde von nun an versuchen den Tod seines Meisters zu rächen, auch wenn er dabei sein eigenes Leben riskieren muss.
Die Richtlinien, wie ehrenvolles Verhalten sich definiert, hat das klingonische Volk von Kahless dem Unvergesslichen erhalten, nachdem er gegen Molor den Tyrannen siegte. Am Tag der Ehre versucht jeder Klingone zu beleuchten, ob er sich Kahless gegenüber würdig erwiesen hat oder nicht. Ziel ist es nach einem ruhmreichen Leben ins Sto´vo´kor einzuziehen.
Das Gesellschaftssystem
- Keine Daten vorhanden -
Die Politik
Das klingonische Imperium wird vom "Hohen Rat" regiert, dessen Vorsitz der Kanzler führt. Der Hohe Rat setzt sich aus altgedienten, erfahrenen Krieger zusammen, die nach langem, erfolgreichem Dienst für das Imperium das Aufstiegsritual bestanden haben.
Da die Klingonen als kriegerisches Volk bekannt sind, investiert die klingonische Regierung sehr viel Budget in den Aufbau und die Erhaltung der umfangreichen klingonischen Flotte.
Im Jahre 2369 tauchte ein Klon von Kahless "Dem Unbesiegbaren" auf, der das klingonische Reich begründet hatte. Die Mönche vom Kloster auf Boreth hatten das Blut von Kahless, welches noch auf einem Dolch zu finden war, als Grundlage genommen, um ihn zu klonen. Sie wollten dem Reich dadurch Einheit und Stabilität bringen. Offiziell steht nun Kahless als Führer über dem Hohen Rat. In Wirklichkeit jedoch besteht seine Macht nur auf dem Papier. Kahless wird als spiritueller Führer gesehen.
Es gibt einen Orden des Bath´let, der sich "Bruderschaft des Schwertes" nennt.
Dieser Orden ist eine militärische Einheit, die u. a. die Leibwache des Kanzlers stellt. Die Ehrungen verdienter Ordensmitglieder und die Aufnahme in diesen Orden finden einmal jährlich in der Großen Halle statt, mit einem nachfolgenden großen Gelage.
Die Geschichte
2375: Ende des Krieges die Allianz bleibt bestehen unter den gleichen Bedingungen wie vor dem Dominion Krieg.
2405: Das Verhältnis ist wohlwollend neutral. Es gibt eine Verteidigungsallianz. Durchflug durch das klingonische Gebiet ist kein Problem. Es bestehen diverse Handelsabkommen.
Das Militär
Das klingonische Militär unterhält eine starke Flotte aus Kriegsschiffen, welche nach dem Zusammenbruch des Imperiums langsam vor sich hinvegetiert.
Die Beziehung zur Föderation
Freundlich
Quellenangaben
ST-Files ST Info Memory Alpha Völkerdatenbank DeSF
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