Raumtrajektor
Aus Deutsche Sternenflotte - Das Startrek Rollenspiel
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Inhaltsverzeichnis |
Raumtrajektor
| Raumtrajektor | |
|---|---|
| Kategorie | Transporttechnologie |
| Ursprung | sikarianisch |
| Gefahrenpotential | hoch |
| Status | wird erforscht |
Beschreibung
Der Raumtrajektor ist eine besondere Form der Transporttechnologie. Als hochentwickelte Technik ist es mit einem Gerät auf Basis der Raumtrajektortechnologie möglich, astronomische Entfernungen in geringsten Zeiten zurückzulegen.
Geschichte
Als eine der ersten Sternenflottencrews wird die Besatzung der USS Voyager mit der Trajektortechnologie konfrontiert. Kurz nachdem die Voyager durch den Fürsorger in den Delta-Quadranten geschleudert wurde, traf die damalige Crew unter Captain Janeway auf die Sikarianer, welche mit Hilfe dieser Technologie zu entfernten (rund 40.000 Lichtjahre) Orten reisen konnten.
Janeways Ingenieure waren auch die ersten, die versuchten, die Trajektortechnologie mit der der Sternenflotte kompatibel zu machen. Sie scheiterten jedoch und stellten eine scheinbare Inkompatibilität mit der Flottentechnik fest.
Als gravierendstes Auftauchen der Raumtrajektortechnologie ist wohl der Konflikt auf Eliar IV um DSZ 2410/2411 zu nennen, an dem die USS Tian An Men beteiligt war. Hier wurden erstmals die wahren Möglichkeiten, die sich durch den Raumtrajektor offenbaren, bekannt. Die Vaadwaur setzten ein Trajektorportal ein, um Truppenverbände durch die halbe Galaxis direkt in ein Krisengebiet zu transportieren.
Auch sind aktuelle Erkenntnisse über den Raumtrajektor vor allem der USS Tian An Men zu verdanken, welche einen fast funktionstüchtigen Trajektor erbeuten konnte. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die Wissenschafts- und Technikcrews der Tian An Men, die schnell bahnbrechende Erkenntnisse über den Raumtrajektor gewannen und somit ein weiteres Erforschen erst möglich machten.
Funktionsweise
Die Forschungsergebnisse der Crews der USS Tian An Men, die bis jetzt als einzige wirklichen Erfolg beim Erforschen dieser Technologie hatten, lassen darauf schließen, dass der Trajektor nach dem Prinzip der Raumkrümmung arbeitet. Hierbei soll das Raum-Zeit-Kontinuum so manipuliert werden, dass zwei entfernte Punkte in ein und demselben Punkt landen. Dazu ist eine Manupulation des Objektes „Raum“ in einer höheren Dimension, der Zeit, nötig.
Nebenstehendes Bild illustriert das Prinzip anhand eines niedriger dimensionierten Objektes. Im Zustand 1 befinden sich zwei rote Punkte auf der Kurve – einem eindimensionalen Objekt. Im Zustand 2 ist zu sehen, wie die Kurve in einer Ebene gekrümmt wird, sich die roten Punkte somit näher kommen. Schließlich sind die Punkte im Zustand 3 kongruent und somit ortsgleich. Ein Beobachter hätte die Strecke zwischen den Punkten nun so verkürzt, dass er sich in beiden Punkten gleichzeitig befindet. Dies scheint der Trajektor auch zu tun, nur im dreidimensionalen Raum mit einer vierdimensionalen Krümmung.
| Auszug aus dem Logbuch des wissenschaftlichen Offiziers |
| Computerlogbuch der USS Tian An Men, wissenschaftlicher Offizier, Eric Lombardo, DSZ 2411.003 – 12:41: „Es ist erstaunlich. Wir haben tatsächlich einen Raumtrajektor bekommen können – einen funktionstüchtigen. Zwar gehen die Untersuchungen aufgrund des Konfliktes auf Eliar IV nur schleppend voran, aber wir haben bahnbrechende Erkenntnisse gewinnen können. Mit Hilfe der wissenschaftlichen und technischen Crews konnten wir herausfinden, dass der Kern des Trajektors, die Matrix, Energien bündeln kann. Hierbei ist es aufgrund des Weroganischen Prinzips unerheblich, welche Art von Energie der Matrix zugeführt wird. In der Matrix erfolgt eine Transformation und Kompression, sodass die zugeführte Energie homogenisiert wird. Wir haben noch nicht erforschen können, wie diese Energie so genutzt wird, dass die Raum-Zeit wie gewünscht gekrümmt wird, vermuten aber, dass sich dies über eine Erweiterung der Energielehre nach Krampton erklären und umsetzen lässt. Sicher ist aber, dass das die Energie nach der Relativitätstheorie in Masse umgesetzt wird und so für die Raumkrümmung sorgt. Neuere Erkenntnisse lassen allerdings darauf schließen, dass die Matrix auch eine potentiell sehr große Gefahrenquelle ist, wie wir leider bei einem Zwischenfall im Frachtraum 2 feststellen mussten. Das Gefahrenpotential entsteht dadurch vor allem […]“ |
Risiken
Die Unerfahrenheit der Sternenflotte auf dem Gebiet der Trajektortechnologie birgt natürlich extreme Risiken. Eine Technologie, die mit enormen Energiemengen hantiert, wie der Trajektor, hat – quasi im Nebeneffekt – unter Umständen auch erhöhtes Zerstörungspotential.
In diesem Zusammenhang sollte mahnend der Zwischenfall auf der USS Tian An Men zu DSZ 2411.003 erwähnt werden, bei dem lediglich durch glückliche Zufälle und ein beherztes Eingreifen der Crew, schlimmere Unfälle vermieden werden konnten. Zu Forschungszwecken hatte man damals die schiffsinternen Plasmaleitungen mit der Matrix verbunden, ohne zu wissen, dass die Energiespeicher der Matrix durch das Plasma nicht mal ansatzweise gefüllt werden konnte. Aufgrund diverser Effekte entzündete sich das Plasma in den Leitungen an Bord und sorgte für ein flammendes Inferno. Seit dem gibt es eine sternenflottenweite Empfehlung, dass weitere Untersuchungen an der Trajektortechnologie – und vor allem der Matrix – nur in abgeschlossenen und eingedämmten Räumen erfolgen sollten.


