Schildsystem
Aus Deutsche Sternenflotte - Das Startrek Rollenspiel
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Zweck
Der Schutzschild schützt das Raumschiff und seine Besatzung vor Strahlung, Angriffen oder festen Körpern. Moderne Schilde sind nur mit enormen Energieaufwand zu bezwingen, so dass schwächere Waffensysteme, wie z.B. Laserwaffen, keinerlei Bedrohung für die Schilde eines modernen Raumschiffes der Sternenflotte darstellen.
System
Spezielle Generatoren sorgen für den Aufbau der Schilde. Diese versorgen das komplexe Schildgitter auf der Außenhülle mit der notwendigen Energie. Es entsteht dadurch eine bestimmte Reaktion, welche eine Schildblase rund um das gesamte Schiff bildet. Diese Blase hält eine Entfernung von 15 bis 20 Metern zur Außenhülle. Die Schilde sind gebündelte räumliche Verzerrungen, welche ein abwehrendes Schwerkraftfeld erzeugen. Sie sind außerdem in verschiedene Sektoren aufgeteilt, welche jeweils eine der sechs Seiten eines Schiffes - also Front-, Achtern-, Backbord-, Steuerbord-, Topp- und Kielseits - schützen. Sollte einer der Sektoren ausfallen, so bleiben die anderen Sektoren weiterhin geschützt.
- Neuere Schildsysteme können innerhalb von einer hundertstel Sekunde aufgebaut werden und liegen, wie beispielsweise bei der USS Enterprise (NCC-1701-E), wie eine zweite Haut am Schiff. Dieses bewirkte eine Steigerung der Effektivität.
- Durch einen Deflektorimpuls lassen sich die Schilde für kurze Zeit verstärken, so dass sie mehr Energie absorbieren können.
- Nach den ersten Begegnungen mit den Borg wurde eine Automodulation für sämtliche Schildsysteme entwickelt, welche die Schildfrequenzen ständig und automatisch neu moduliert. So soll sicher gestellt werden, dass er frühere Nachteil des Schildsystems, nämlich dass man die Schilde durchdringen konnte, wenn man deren Modulation kannte, endlich ausgemerzt wurde. Sämtliche Schiffsklassen wurden deshalb mit einem speziellen Computerprogramm ausgestattet, welches diese Aufgaben im Hintergrund übernimmt.
Besondere Ausführungen
Zu den einfachen Schilden gibt es noch folgende Ausführungen:
Deflektorschilde
- Siehe Deflektor
Metaphasenschilde
- Die Metaphasenschilde wurden vom Ferengi-Wissenschaftler Dr. Reyga entwickelt und befähigen ein Raumschiff, dem Druck, der Strahlung und der Energie einer Sternenkorona standhalten zu können. Das System wurde erstmals auf dem Shuttle Justman der USS Enterprise (NCC-1701-D) erfolgreich getestet und später - nach einer Weiterentwicklung durch Geordi LaForge - auch auf der Enterprise eingesetzt. Der erste erfolgreiche Test an Bord der Enterprise gelang 2370, als sich das Schiff in der Korona einer Sonne vor einem Schiff rebellierender Borg verstecken musste.
- Sämtliche neuere Schiffsklassen der Sternenflotte verfügen bereits über Metaphasenschilde, die allerdings nur dann aktiviert werden, wenn die Schiffe extremer Strahlung, Druck oder Energie ausgesetzt werden.
Multiphasenschilde
- Die Multiphasenschilde basieren auf einem ähnlichen Konzept wie die Metaphasenschilde und bieten auch den selben Schutz. Allerdings werden die Phasen hier nicht auf einen Punkt gebündelt, sondern flukturieren konstant, was einen besseren Schutz bietet aber leider auch einen höheren Energieaufwand verursacht.
Regenerative Schilde
- Die Schiffe der Sovereign- und Prometheus-Klasse waren die ersten, die über regenerative Schilde verfügten. Hierbei wird die Schildenergie nicht umständlich über das EPS-Netz geleitet, sondern automatisch von Computersystemen und Relais verarbeitet. Mittlerweile wurden sämtliche neuen Schiffsklassen ebenfalls ab Werk mit diesem System ausgestattet.
Unimatrixschild
- Der Unimatrixschild ist ein von Tuvok entwickeltes System, welches speziell für extreme Druck- und Temperaturverhältnisse konzipiert wurde. Es wurde erstmals für den Schutz einer multispatialen Sonde verwendet und später auf dem Delta Flyer installiert.
Schwachstellen und Nachteile
Schwachstellen
- Sollte ein Gegner die Frequenz der Schutzschilde kennen, so kann das Waffensystem modifiziert werden und ein Torpedo könnte beispielsweise den Schild durchdringen. Diese Schwäche wurde allerdings mit der Entwicklung der Automodulation fast vollkommen beseitigt.
Nachteile
- Mit aktivierten Schildsystemen kann der Transporter nicht verwendet und damit das Beamen nicht ermöglicht werden.
- Durch das Vernetzen von Deflektor, Schildgitter und dem Warpfeldgenerator können die Schilde um 300% erhöht werden, jedoch steht der Warpantrieb dann nicht zur Verfügung.
- Auch die nicht verstärkten Schilde haben einen erheblichen Einfluss auf den Warpantrieb und daher kann keines der beiden Systeme gleichzeitig mit voller Wirkung arbeiten.
Bilder
| Bild: | Beschreibung: |
| Bild:Nebula-schilde1.jpg | Nebula-Klasse mit aktivierten Schilden |
| Bild:Olympic-schilde1.jpg | Olympic-Klasse mit aktivierten Schilden |
| Bild:Voyager-schilde1.jpg | Intrepid-Klasse mit aktivierten Schilden |
| Bild:Voyager-schilde2.jpg | Intrepid-Klasse mit aktivierten Schilden |
Quellen
www.Memory-Alpha.org
www.StarTrekFan-Christian.de


